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Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen eG
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Wertpapiere

 

Ihr Ziel ist eine breit gefächerte Vermögensstrategie. Wertpapiere bieten hierbei eine Vielzahl von Möglichkeiten. Doch was ist eigentlich gemeint, wenn man von einer Geldanlage oder einem Sparplan in Wertpapiere spricht? Die nachfolgenden Ausführungen sollen Ihnen einen "groben" Überblick vermitteln. Bei detaillierteren Fragen sollten Sie sich in jedem Fall an Ihren Anlageberater wenden.

Anleihen (festverzinsliche Wertpapiere) verbriefen den Anspruch auf im voraus festgelegte Zinszahlungen während der Laufzeit und Rückzahlung zum Nennwert spätestens am Ende der vereinbarten Laufzeit. Der Erwerber einer Anleihe ist Gläubiger des Emittenten.

Merkmale eines festverzinslichen Wertpapiers:

  • Fester Nominalbetrag (Nennwert)
  • Feste Laufzeit
  • Fester gleichbleibender Zinssatz

Daneben werden z. B. auch Wertpapiere mit variablen Zinssätzen oder Laufzeiten angeboten. Auch diese Anlageformen fallen unter den Oberbegriff "Anleihe". 


Wer begibt eine Anleihe?


Institutionen wie Staaten, Bundesländer, Geschäftsbanken oder große Industrieunternehmen

Der Bund, die Länder und ihre Sondervermögen (z.B. die Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW) begeben regelmäßig durch das Steueraufkommen der öffentlichen Hand besicherte Anleihen. Dazu zählen auch Daueremissionen wie:
Finanzierungsschätze 1- und 2-jährig (nicht börsennotiert)
Bundesschatzbriefe 6- und 7-jährig (nicht börsennotiert)
Bundesobligationen 5-jährig (börsennotiert)
Bundesanleihen 10- oder 30-jährig (börsennotiert)

Hypothekenbanken begeben zur Finanzierung Ihrer Kredite an Immobilienbesitzer Anleihen, die durch Hinterlegung der entsprechenden Grundschulden/Hypotheken besichert sind. Diese nennt man "Pfandbriefe". Ebenso vergeben sie Kredite an die öffentliche Hand, die dann durch das Steueraufkommen dieses Schuldners besichert werden. Solche Anleihen heißen "Kommunal- oder Kassenobligationen".

Geschäftsbanken und Industrieunternehmen bieten als Sicherheit für ihre Anleihen in der Regel lediglich ihre Ertragskraft und Bilanzqualität an. Diese Anleihen werden "Inhaberschuldverschreibungen" genannt.
Ob bei Pfandbriefen, Kommunal- und Kassenobligationen und Inhaberschuldverschreibungen eine Börsennotierung angestrebt wird, hängt von der Größe der jeweiligen Emission und von dem angedachten Käuferkreis ab. Für die dem Privatanleger durch Banken angebotenen Anleihen wird in der Regel eine Börsennotierung beantragt, wobei dennoch der überwiegende Teil des Handels mit Anleihen direkt zwischen den Börsenabteilungen der Banken abgewickelt wird.