
Bausparen
Wohneigentum erwerben, Dachgeschoss ausbauen, Bad renovieren... Träume sind vielfältig. Ein Bausparvertrag ist einmalig.
Ein Bausparvertrag gliedert sich in 3 Phasen:
1. Die Sparphase: Der Bausparvertrag lautet auf ein Vielfaches von 1.000 EUR. Die Mindestbausparsumme beträgt 10.000 EUR. Sie können als Bausparer verschiedene Tarifvarianten in Anspruch nehmen, je nachdem wie flexibel sie finanzieren wollen und können.
2. Die Zuteilungsphase: Damit Sie als Bausparer über Ihre Bausparsumme verfügen können, bedarf es der Zuteilung. Diese kann erfolgen, wenn je nach Tarifvariante 40% bis 50% Mindestsparguthaben angespart ist und die Zielbewertungszahl bei mindestens 44 liegt. Die Zahl setzt sich zusammen aus den Zinsen, der Bausparsumme, dem Bewertungszahl- und dem Leistungszahlfaktor.
3. Die Darlehnsphase: Als Bausparer erhalten Sie neben Ihrem angesparten Bausparguthaben ein Darlehen entsprechend dem gewählten Tarif. In monatlichen Raten zahlen Sie das Darlehen zinsgünstig zurück. Höhe und Dauer der Tilgung richtet sich nach der Tarifvariante und kann durch Sonderzahlungen jederzeit verkürzt werden.
Welche Rolle spielt der Staat beim Bausparen?
Diese Sparform wird vom Staat unterstützt. Wenn Sie zulageberechtigt sind, können Sie eine Menge Geld vom Staat erhalten, z.B. die Wohnungsbauprämie oder die Arbeitnehmersparzulage auf die vermögenswirksamen Leistungen. Zudem gibt es eine Vielzahl an staatlichen Förderungen beim Wohnungsbau.
Wer kann einen Bausparvertrag abschließen?
Grundsätzlich sind dem Bausparer keine Grenzen gesetzt. Auszubildende können vermögenswirksame Leistungen vom Arbeitgeber in einen Bausparvertrag anlegen. Ab 16 gibt es die volle Bausparprämie: Wer mindestens 50 EUR pro Jahr anlegt, erhält vom Vater Staat die 8,8%-ige Wohnungsbauprämie, wenn er bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet.
